Weniger Hamsterrad. Mehr von dem, worin du wirklich gut bist.
Alle haben KI. Keiner klingt mehr nach sich.Drei Gründe warum Authentizität das einzige ist, das noch zähltIch erkenne sofort, wenn jemand KI ohne Vorbereitung verwendet. Deine Kunden auch. Letzte Woche. Wieder eine Einladung im Posteingang. Von einem Unternehmen, das ich gut kenne. Mit dem ich arbeite. Dessen Leute ich persönlich kenne. Ich öffne die Mail. Lese den ersten Satz. Zweiten Satz. Dritten. Und dann dieses Gefühl: Das klingt wie alle anderen. Dieselbe Struktur. Dieselben Formulierungen. Dasselbe generische „Wir freuen uns, Sie einladen zu dürfen.” Kein einziger Satz, der nach den Menschen klingt, die ich kenne. Kein einziger Satz, der mich überrascht. Ich weiß sofort: Das hat eine KI geschrieben. Und die KI hat nicht gewusst, wie diese Menschen klingen. Was mich stört? Nicht, dass KI verwendet wurde. Was mich stört: Ich merke es sofort. Und wenn ich es merke, merkt es jeder. Auch der Skeptiker, den ich von genau diesem Webinar überzeugen will. Generisch funktioniert nicht. Nicht mehr. Nicht in einem Posteingang, der voll ist mit denselben Texten. Und das Schlimmste daran? Das Gefühl, dass andere es merken. Dass Kunden, Kollegen, potenzielle Partner den Text lesen und denken: da steckt niemand dahinter. Authentizität ist kein Soft Skill. In einem Posteingang voller generischer KI Texte ist sie der einzige Grund warum jemand weiterliest. Hier sind drei Gründe warum das jetzt entscheidend ist. Grund 1: Alle nutzen dasselbe Tool mit denselben EinstellungenChatGPT, Claude, Gemini. Alle produzieren von Haus aus Durchschnitt. Nicht weil die Modelle schlecht sind. Sondern weil sie ohne Kontext arbeiten. Wer einfach ein leeres Chatfenster öffnet und tippt „Schreib mir eine Webinar-Einladung”, bekommt dasselbe Ergebnis wie die 50.000 anderen, die heute dasselbe gemacht haben. Das ist keine KI Kritik. Das ist Mathematik. Ein Modell ohne deine Stimme, ohne deine Beispiele, ohne deine Anweisungen kennt dich nicht. Es schreibt für niemanden. Und Text der für niemanden geschrieben wurde, klingt für jeden gleich. Das Werkzeug ist nicht das Problem. Das fehlende Setup ist das Problem. Grund 2: Generisch wird erkannt. Von allen. Immer.Ich erkenne es. Du erkennst es. Dein potenzieller Kunde, der KI skeptisch gegenübersteht und deinen Newsletter liest um zu lernen, erkennt es auch. Vielleicht nicht bewusst. Vielleicht nicht mit dem richtigen Begriff dafür. Aber er spürt: das klingt irgendwie nach niemandem. Und was passiert, wenn etwas nach niemandem klingt? Es landet im mentalen Papierkorb. Ungeöffnet. Ungelesen. Unbucht. Das ist das eigentliche Problem. Nicht die KI. Nicht das Tool. Sondern der Vertrauensverlust, der passiert, wenn dein Text klingt wie der Text deines Mitbewerbers der auch einfach ChatGPT geöffnet und losgetippt hat. Deine Stimme ist dein Unterschied. Kein Logo. Kein Farbschema. Deine Stimme. Grund 3: Die Lösung ist einmalig. Nicht täglich.Hier ist die gute Nachricht. Du musst das nicht jeden Tag neu machen. Du musst es einmal richtig aufsetzen. Zwei Wege, beide sinnvoll, kein einziger ist schlechter: Custom GPT (ChatGPT Plus) Du erstellst ein eigenes GPT. Lädst deine besten Texte hoch. Schreibst einmal rein wie du klingst, welche Formulierungen du liebst und welche du hasst. Ab diesem Moment schreibt das GPT in deiner Stimme. Einmal gebaut, dauerhaft nutzbar. Hinweis: Prüfe in den Einstellungen ob deine Daten für das Training verwendet werden. Das lässt sich deaktivieren. Claude Project (Claude Pro oder Teams) Gleiche Logik, andere Plattform. Du erstellst ein Project, gibst ihm Anweisungen, lädst Beispieltexte hoch. Jedes Gespräch in diesem Project hat deinen Kontext automatisch dabei. Hinweis: Claude for Teams kommt mit einem Auftragsverarbeitungsvertrag. Relevant wenn du Kundendaten einbringst. Beide Wege funktionieren. Der Unterschied liegt in deiner Plattform und in deinen Datenschutzanforderungen. Was nicht funktioniert: nichts tun und hoffen, dass der Standard Output irgendwann nach dir klingt. Was du jetzt konkret tun kannstBevor du deinen nächsten Text an KI übergibst, beantworte drei Fragen:
Das sind deine Eingaben. Einmal zusammengestellt, kannst du sie in jedes Setup hochladen. Stell dir vor: Du öffnest deinen Schreibassistenten. Tippst den Auftrag. Bekommst einen Entwurf, der klingt wie du. Nicht wie ein generischer LinkedIn Post aus dem Jahr 2024. Das ist kein Versprechen. Das ist ein Setup. Welcher Text von dir klingt gerade am wenigsten nach dir und du weißt, dass KI da die Finger im Spiel hatte? Antworte auf diese Mail. Ich lese alles. Und wenn du sehen willst wie das Setup konkret aussieht: Ich zeige es demnächst Schritt für Schritt auf aimadesimple.at. Bis nächste Woche, Hans Peter P.S. Der Unterschied zwischen einem guten KI Text und einem generischen ist nicht das Modell. Es ist der Mensch, der ihm erklärt wer er ist. |
Weniger Hamsterrad. Mehr von dem, worin du wirklich gut bist.